Extreme Long Shot

Extreme Long Shot

Extreme Long Shot Filmlexikon

Was ist ein Extreme Long Shot? Was heißt Extreme Long Shot? Was bedeutet Extreme Long Shot?

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Bei einem Extreme Long Shot bildet eine Landschaft den Inhalt des Bildes. Menschen, die dabei ebenfalls auf dem Bild sein können, erscheinen verschwindend klein.

Extreme Long Shot Facts

Diese Art von Einstellung wird oft als Establishing Shot/ Etablierer verwendet und veranschaulicht so den Handlungsort des Geschehens. In psychologischer Hinsicht wird dieser Shot verwendet um zum Biespiel das Gefühl von Einsamkeit oder Isolation zu verwenden, im gleichen Maße kann es allerdings auch dazu verwendet werden Freiheit und Unendlichkeit zu übermitteln. In „Herr der Ringe“ oder „The Revenant“ sind viele dieser Aufnahmen zu finden.

Extreme Long Shot Definition

Extreme long shot Der Extreme long shot (ELS) oder auch Supertotale, Panorama oder Weitwinkel-Ansicht genannt, ist in der Videographie eine wichtige Einstellungsgröße (Bildausschnitt). Hierbei bildet eine Landschaft oder ein weitläufiges Gebiet den Bildinhalt, Menschen sind, wenn überhaupt, nur sehr klein zu erkennen und spielen eine nebensächliche Rolle. Somit liefert diese Einstellungsgröße die größtmögliche Übersicht über den Ort der Handlung, Details sind dabei nicht erkennbar. Es wird also kein spezieller Fokus auf eine Sache gelenkt, die Landschaft steht als solche im Vordergrund. Sie wird zum Beispiel für Establishing Shots eingesetzt, um das Geschehen in seine Umgebung eingebettet zu zeigen oder, um dem Zuschauer eine geographische Orientierung für den Spielort der Handlung zu ermöglichen. Sie eignet sich dementsprechend vor allem als Einstellung für Zwischensequenzen. Neben der Handlungssituierung in einem bestimmten räumlichen Kontext hat diese Einstellung häufig eine symbolische Funktion und kann somit auch verschiedene Emotionen hervorrufen. Aus psychologischer Sicht kann sie nämlich negative Gefühle wie Einsamkeit, Isolation, Fremdheit oder Gefahr, aber auch positive Gefühle wie Freiheit und Unendlichkeit beim Betrachter hervorrufen. Prominente Beispiele für Filme, in denen viele solcher Aufnahmen zu finden sind, sind „Herr der Ringe“ oder „The Revenant“.

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