Martial-Arts-Film

Filmlexikon | Was ist ein Martial-Arts-Film?

Martial-Arts-Film Definition

Der Martial Arts Film (umgangssprachlich auch chop-socky genannt) stammt aus dem südostasiatischen Raum und wurde besonders in den 1980er und 1990er Jahren durch Klassiker wie „Der Mann mit der Todeskralle“ mit Bruce Lee und „Karate Kid“ mit Jackie Chan bekannt.

Der Martial-Arts-Film setzt sich mit einer oder mehreren oftmals fernöstlichen Kampfsportarten wie z. B. Kung-Fu, Judo, Taekwondo oder Karate im Film auseinander. Dies spiegelt sich auch in der Handlung wider: Der Protagonist muss seine Fähigkeiten in einer Kampfkunst unter Beweis stellen oder diese mühsam erlernen. Dabei hat er immer ein festes Ziel vor Augen: Sei es den Gegner zu besiegen, sich an den Feinden zu rächen oder jemanden (meistens die Geliebte) zu retten. Auch, wenn im Film die Tradition der Kampfkunst hervorgehoben wird, werden die Kampszenen oftmals dramatisch und unrealistisch inszeniert.

Im Martial-Arts-Film treten Elemente der Komödie, des Action-Films, aber auch des Dramas auf. Einige der bekanntesten Subgenres sind der Samuraifilm, der Fechtkunstfilm (Wuxia), der Historienfilm (Jidai-geki) oder der Karatefilm. Bruce Lee und Jackie Chan gelten als die Ikonen des Martial-Art-Filmgenres.

Zwei Boxer in Kampfszene aus Martial-Arts-Film
Epische Kampfszenen dürfen im Martial-Arts-Film nicht fehlen.

Martial-Arts-Film Liste

Die folgende Liste enthält einige der beliebtesten Martial-Arts-Filme:

  • Bruce Lee - Todesgrüße aus Shanghai (1972)
  • Der Mann mit der Todeskralle (1973)
  • Die Schlange im Schatten des Adlers (1978)
  • Karate Kid (1984)
  • Dragon - Die Bruce Lee Story (1993)
  • Karate Tiger – The Champions (1998)
  • Rush Hour (1998)
  • Hero (2002)
  • Last Samurai (2003)
  • Kill Bill - Volume 1 (2003)
  • IP Man (2008)
  • IP Man 2 (2010)
  • Karate Kid (2010)
  • IP Man 3 (2015)
  • Master Z: The IP Man Legacy (2018)

Ein Samurai mit Schwert aus Martial-Arts-Film
Der Weg ist das Ziel: Nur der disziplinierter Held gewinnt den Kampf.

 

 

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