Wie schreibt man ein Drehbuch?

Eine Anleitung zum Drehbuch Schreiben

Wie schreibt man ein Drehbuch? Wie wird man ein toller Drehbuchautor? Drehbücher dienen als Vorlage für einen Film. Sie beschreiben die Geschichte in Bildern und beinhalten die Charaktere, Ausstattung, Beleuchtung und Wetterverhältnisse, Geräusche sowie Innen- oder Außenmotive. Also all das, was die Kamera sieht. So weit, so gut. Wie  man ein Drehbuch im Detail verfasst, ist den Wenigsten klar. Deshalb versucht muthmedia heute folgende Frage zu beantworten:

Wie schreibt man ein Drehbuch?

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Wie schreibt man ein Drehbuch? Leichter als gedacht.

Wie schreibt man ein Drehbuch?
Leichter als gedacht.

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TIPP #1 | Videoproduktion

Ein Drehbuch Thema finden.

Um auf die Frage Wie schreibt man ein Drehbuch? mit einem tollen Skript zu antworten, braucht man zunächst ein Thema. Handelt es sich um einen Thriller, einen Science-Fiction- oder Abenteuerfilm, eine Love- oder Horrorstory?

Insgesamt gibt es sehr viele Themen für ein interessantes Drehbuch. Man findet sie im Alltag, in der Nachbarschaft, im Freundeskreis oder in der Familie. Geschichten, mit denen man sich identifizieren kann. Und die man gerne weitergibt. Um ein gutes Thema für ein Drehbuch zu finden, muss man lediglich die Augen offen halten und neugierig sein. Oft ergeben sich kreative Ideen dann wie von selbst. Hat man eine erste grobe Idee, kann man mehr zum Thema recherchieren. Steht im Zentrum des Drehbuchs ein historisches Ereignis sollte man gut darüber Bescheid wissen. Soll die Geschichte in einer bestimmten Stadt spielen, kann man nach dieser recherchieren.

Wenn man ein Thema gefunden hat, denkt man sich die Handlung aus. Dabei überlegt man vor allem, wer die Hauptfigur ist. Die Geschichte sollte im wichtigsten Augenblick des Lebens der Hauptfigur beginnen. Im Verlauf der Geschichte tauchen auch Nebenfiguren auf. Man sollte sich überlegen, wer die Nebenfiguren sind und wie sie mit der Hauptfigur in Beziehung stehen. Zudem sollte man alle Figuren grob charakterisieren. Was sind ihre wichtigsten Merkmale? Wie man genauere Charaktere erstellt, zeigen wir weiter unten.

Empfohlenes Video: Drehbuch – Script – Skript

TIPP #2 | Videoproduktion

Was ist ein Exposé?

Wie schreibt man ein Drehbuch, ohne ins Straucheln zu geraten? Indem man das Drehbuch gut vorbereitet.

Der Autor oder die Autorin muss in wenigen Sätzen formulieren können, worum es in der Geschichte geht. Gelingt dies, kann er das Exposé schreiben. Dieses dient als Vorbereitung für das Drehbuch.

Ein Exposé ist eine kurze Zusammenfassung der Idee für das Drehbuch.

Es ist in der Regel zwei Seiten lang. Ein Exposé enthält keine Dialoge oder genaue Szenenbeschreibungen. Stattdessen liefert es einen groben Überblick.

Zudem wird das Exposé mit einem Deckblatt versehen. Dieses enthält den Titel der Geschichte, den Autor, die Schlagzeile, eine Zusammenfassung der Geschichte und einen Kurzinhalt. Die Schlagzeile beschreibt die gesamte Handlung in einem Satz. Die Zusammenfassung der Geschichte besteht aus vier Sätzen.

  1. Was passiert als erstes?
  2. Danach passiert was?
  3. Wie endet die Geschichte?
  4. Worum geht es in dieser Geschichte?

Wichtige Personen sollten im Exposé nicht namentlich genannt werden. Vielmehr werden sie durch ihre Rolle in der Geschichte beschrieben. Im Kurzinhalt wird die Haupthandlung in 800-1000 Buchstaben geschildert. Rückblenden werden in der Vergangenheitsform geschrieben. Die Figuren werden in zwei kurzen Sätzen beschrieben. Hierbei sollte der Charakter der Figuren auftauchen. Ebenfalls sollte auftauchen, wie die Figuren aussehen und welche Kleidung sie tragen.

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TIPP #3 | Videoproduktion

Regeln für das Drehbuch schreiben.

Ist man mit dem Exposé zufrieden, kann die eigentliche Arbeit beginnen.

Dabei gibt es einige Regeln zu beachten. Ein Drehbuch schreibt man in kurzen, klaren Sätzen und im Präsens. Zudem gibt es Anweisungen für den Schauspieler, den Regisseur und die anderen an der Filmproduktion beteiligten Mitarbeiter. Immerhin soll mithilfe des Drehbuchs ein Film gedreht werden. Es muss also für alle Beteiligten eine Hilfe sein.

Drehbücher konzentrieren sich vor allem auf das Sichtbare. Dialoge sind hingegen kurz und knapp. Drehbücher müssen Dialoge, Szenenbeschreibungen, Anmerkungen für die Regie und Bemerkungen über Stimmung und Atmosphäre enthalten. Bei einer Filmproduktion von zwei Stunden Länge sollte das Drehbuch 100 bis 120 Seiten Seiten lang sein. Dies gilt als Richtlinie.

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TIPP #4 | Videoproduktion

Ein Drehbuch mit Struktur schreiben

Natürlich braucht ein Drehbuch eine klare Struktur. Sonst hat es keinen Handlungsfaden und wird schnell langweilig. Die Struktur hält alle Elemente des Drehbuchs zusammen. In Bezug auf die Struktur sollte man sich über die Erzähltechnik für den Film bewusst werden. Möchte man die Geschichte chronologisch oder eher episodenhaft erzählen? Zudem ist für eine gute Struktur die Dramaturgie sehr wichtig. Ein dramaturgisch geschickt aufgebautes Drehbuch hat einen Spannungsbogen. Er führt die Geschichte von der Entstehung zur Auflösung des Konflikts. So hält er die Handlung und die Entwicklung der Charaktere zusammen. Das zieht den Zuschauer der Filmproduktion in ihren Bann.

Wie schreibt man ein Drehbuch mit einer klaren Struktur? Dazu sollte man sich an folgenden Aufbau halten:

Ein Drehbuch besteht aus drei Akten. Der erste Akt ist das Setup. Hier geschieht ein Ereignis, das die Handlung in eine bestimmte Richtung steuert. Dann folgt der zweite Akt, der vom ersten Plot Point bis zum zweiten Plot Point reicht. In diesem Block wird die Hauptfigur mit Konflikten und Hindernissen konfrontiert. Schließlich folgt im dritten Akt  die Auflösung der Geschichte. Dieser reicht vom zweiten Plot Point bis zum Schluss.

TIPP #5 | Videoproduktion

Drehbuch Schreibtipps zur Selbstmotivation

Das A und O beim Drehbuch Schreiben ist die Selbstmotivation. Diese ist jedoch häufig das größte Problem. Wie schreibt man ein Drehbuch, ohne Schreibblockaden zu haben? Um die Lust am Schreiben zu steigern, helfen folgende 7 Tipps:

Tipp 1: Zeitplan

Stelle einen Zeitplan auf. Wenn du dich an diesen hältst, kommst du schnell ans Ziel. Sinnvoll ist es dabei, auch Unterziele festzulegen. Dies kann zum Beispiel so aussehen: Am Montag schreibe ich das Exposé, am Dienstag beschreibe ich die Charaktere usw.

Tipp 2: Gliederung

Erstelle eine Gliederung. Überlege dir grob, welche Dinge im Drehbuch auftauchen müssen. Dieser Artikel gibt dir einen guten Überblick darüber.

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Tipp 3: Seitenzahlen überlegen

Überlege dir, wie viele Seitenzahlen jeder einzelne Gliederungspunkt haben soll. Achte dabei auf ausgewogene Seitenzahlen. Wenn du dir vor Augen führst, wie lang ein einzelner Gliederungspunkt ist, erscheint das Drehbuch nicht mehr als Mammutprojekt. Vielmehr hast du viele kleinere Projekte zu bewältigen. Das motiviert. Denn kleine Projekte sind zu schaffen. Und als Summe der kleinen Projekte entsteht dann das gesamte Drehbuch wie von selbst.

Tipp 4: Dokument mit Table of Content erstellen

Erstelle ein Dokument mit Gliederungspunkten und einem Table of Content mit Sprungmarken. So hast du einen guten Überblick darüber, welche Teile des Drehbuchs du bereits geschrieben hast. Außerdem fällt es dir leichter, die einzelnen „Projekte“ anzugehen.

Tipp 5: Drauf los schreiben

Sei muthig und schreib drauf los. Um in einen guten Schreibfluss zu kommen, musst du dich ans Schreiben gewöhnen. Fang also einfach an zu Schreiben. Egal, ob der Text sinnvoll ist oder nicht. Löschen kannst du später immer noch.

Tipp 6: Verfeinere deinen Text stetig

Stell dir das Schreiben als Schleifprozess vor. Nehmen wir an, du möchtest einen Stein schleifen. Dabei wirst du zunächst eine grobe Schicht abschleifen. Dann wirst du immer feiner. So gehst du auch mit deinem Text vor. Zunächst erstellst du eine Gliederung. Diese füllst du grob mit Inhalten. Im Verlauf des Schreibprozesses verfeinerst du die Inhalte immer weiter. So entsteht ein Text mit einer sehr guten Struktur. Wie oben bereits angemerkt, kannst du deinen Text als Gesamtprojekt mit vielen Teilprojekten betrachten. Dies nimmt einem die Angst vorm Schreiben. Denn du weißt, wie du vorgehen musst. Wenn du also eine kreative Idee hast, ist der Rest lediglich Fleißarbeit.

Tipp 7: Korrektur

Zu guter Letzt kommt die Korrektur des Textes. Lasse am besten eine andere Person korrigieren. Denn oft fallen einem selbst bestimmte Fehler nicht mehr auf. Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Das gilt insbesondere für die eigenen Lieblingsphrasen. Diese fluten den Text häufig ohne, dass man es merkt.

TIPP #6 | Videoproduktion

Charaktere für ein Drehbuch erstellen

Um die Frage Wie schreibt man ein Drehbuch? zu beantworten, müssen wir uns auch den Charakteren widmen.

Charaktere stehen im Zentrum des Drehbuchs. Denn von ihnen hängt der Verlauf der Geschichte ab. Sie steuern die Handlung, indem sie aktiv werden. Außerdem sind authentische Charaktere häufig das, was eine gute Filmproduktion ausmacht. Deshalb sollte ihnen im Drehbuch besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Menschen sind vielschichtig und komplex. Deshalb sollten auch Charaktere in Filmproduktionen komplex sein. Sonst langweilen sie den Zuschauer. Es ist also besonders wichtig, auf weltfremde Klischees zu verzichten. Nichtsdestotrotz kann man bestimmte Archetypen ausmachen. Denn nicht nur die Hauptrolle, auch die Nebenrollen sollten pointiert gestaltet werden. Wir stellen im Folgenden vier solcher Charaktertypen vor.

Hauptfigur

Zunächst ist der wichtigste Charakter natürlich die Hauptfigur. Von ihr handelt die Geschichte. Und aus ihrer Perspektive wird die Geschichte erzählt. Da lupenreine Helden realtiv langweilig sind, hat der Held oder die Heldin meistens Schwächen. Diese sind nicht selten der Auslöser für den zentralen Konflikt der Geschichte. Indem der Held diesen Konflikt im Verlauf der Geschichte löst, stellt er sich also auch seinen eigenen Dämonen.

Schurke

Falls es nicht die Schwächen des Helden sind, löst häufig ein Schurke den Konflikt aus. Ein Paradebeispiel für die Rolle eines Schurken ist der James Bond Bösewicht Ernst Stavro Blofeld. Er tritt in mehreren Bond Filmen als Gegenspieler des Agenten auf. Stets durchkreuzt er dabei die Pläne Bonds. Dieser muss dann Blofelds größenwahnsinnige Pläne verhindern. Manchmal gibt es neben dem Schurken auch einen Oberschurken. Nicht selten entlastet diese Rolle den Schurken sogar moralisch. Bestes Beispiel hierfür sind Darth Vader und der Imperator aus Star Wars. Kurz vor seinem Tod zeigt Darth Vader seinem Sohn Luke Skywalker eine menschliche Seite. Dies ist dramaturgisch vor allem deshalb möglich, weil der Imperator als Oberbösewicht verbleibt.

Sidekick

Darüber hinaus wird die Hauptfigur meist von einem Sidekick begleitet. Dieser Kumpel, die beste Freundin, häufig auch bloß eine zufällige Begegnung, unterstützt die Hauptfigur. Dabei ist wohl DER Sidekick schlechthin die Figur des Robin aus den Batman Filmen.

Geliebte Person

Schließlich wird, um ein romantisches Happy End zu garantieren, oft eine geliebte Person eingeführt. Am Anfang des Drehbuchs entwickelt sich die Liebesgeschichte. Im weiteren Verlauf gerät sie in die Krise (zum Beispiel auf Grund der Schwächen der Hauptfigur). Am Ende finden sich die Geliebten wieder. Um ein allzu romantisches Happy End  zu verhindern, stirbt die geliebte Person oft in einer Schlüsselszene. Dies treibt dann den Helden an, seine Dämonen zu bezwingen und den Schurken zu besiegen. Oder es macht aus Anakin Skywalker Darth Vader.

Wie schreibt man ein Drehbuch? Batman steht vor schwarzem Hintergrund und Neonröhren

Ein Drehbuch braucht Helden….

Wie schreibt man ein Drehbuch? Stormtrooper Lego Figur im Sand laufend

….und Schurken.

TIPP #7 | Videoproduktion

Szenen im Drehbuch beschreiben

Ebenfalls sehr wichtig beim Schreiben von Drehbüchern sind Szenen. Sie fokussieren die Entwicklung der Handlung. Dabei kann man zwischen handlungszentrierten und personenzentrierten Szenen unterscheiden. Erstere versuchen vor allem folgende Frage zu beantworten: „Wie handeln die Figuren?“. Letztere beschreibt hingegen die Gedanken, Intentionen und Gefühle der Figuren.

Die einzelnen Szenen des Drehbuchs sollten detailliert beschrieben werden. Dabei kann zum Beispiel auf den Drehort und die Tageszeit eingegangen werden. Diese Details werden dann in Großbuchstaben ins Drehbuch übernommen: z.B GARTEN, DRAUßEN, TAG, etc.

Direkt danach kommt so kurz wie möglich eine Handlungsanweisung. Was genau soll in dieser Szene passieren?

Darauf folgt der Dialog. Dieser ist in zwei Teile aufgeteilt. Zuerst erscheint in Großbuchstaben der Name der Person, die spricht. Dann wird beschrieben, in welchem Tonfall sie spricht. So kann sie etwa ängstlich oder aufgeregt sprechen. Anschließend kommt der Inhalt der Aussage.

In diesem Stil werden die Szenen der Geschichte beschrieben. Als Ganzes ergeben sie dann die Handlung.

 

TIPP #8 | Videoproduktion

Was ist eiin Plotpoint?

Damit das Drehbuch nicht langweilig wird, ereignen sich sogenannte Plot Points.

Ein Plot Point ist eine überraschende Wendung in einer Geschichte. Dadurch wird diese komplizierter.

Der Sinn des Plot Points ist es, die Geschichte voran zu treiben. Anfangs ist Hauptfigur also noch unbeschwert. Nun entsteht aber im Plot Point ein Konflikt. Dieser erschwert es der Hauptfigur, das Ziel zu erreichen. Deshalb muss im Verlauf des Drehbuchs der Konflikt gelöst werden.

Konflikte können sich aus dem Charakter der Figur selbst ergeben. So ist er vielleicht ein Trinker. Oder sie hat ein schweres Kindheitstrauma erlitten. Es können auch die Geister der Vergangenheit sein, welche die Figur nach vielen Jahren einholen. Die inneren Dämonen und Geister zu besiegen führt die Figuren jedoch letzen Endes an ihr Ziel.

Darüber hinaus kann ein Konflikt vom Schurken verursacht werden. Darauf sind wir bei den Charakterbeschreibungen bereits eingegangen. Vielleicht vereitelt dieser den Plan des Helden. Zunächst muss also der Schurke besiegt werden, um das Ziel zu erreichen. Oder der Schurke ist ohnehin das Böse schlechthin. Dann führen alle Handlungsstränge zum Schurken. Und die Plot Points erschweren diesen Weg. So durchlaufen Frodo und Sam in der Filmproduktion Der Herr der Ringe viele Konflikte, bis sie Mordor schließlich doch erreichen und den Ring vernichten.

Außerdem können Konflikte auch emotionaler Natur sein. So ergeben Sie sich häufig aus den Beziehungen der Hauptfigur zu anderen Menschen. Zum Beispiel zum Ehepartner, Freunden, Kindern, Kollegen oder Nachbarn. Nicht selten ergibt sich der Konflikt aus grundlegenden menschlichen Gefühlen. Zum Beispiel Eifersucht, Neid, unerwiderte Liebe, Macht etc. Besonders dann, wenn das Drehbuch eher personenzentriert ist, ergeben sich viele Plot Points aus Beziehungen.

Teilweise ergibt sich gegen Ende der Geschichte auch ein sogenannter Plot Twist, also ein radikaler Richtungswechsel. Beispielsweise wenn sich herausstellt, dass eine sehr vertraute Person eigentlich der Schurke ist.

TIPP #9 | Videoproduktion

Wie sind die Akte eines Drehbuchs aufgebaut?

Im Folgenden soll detailliert beschrieben werden, wie die drei Akte eines Drehbuchs aufgebaut sind. Hierdurch lässt sich die Frage „Wie schreibt man ein Drehbuch?“ besser beantworten.

Erster Akt

Zunächst kommt einem Drehbuch der erste Akt. Er besteht aus 30 Seiten und ist eine Einführung in die Geschichte.  Auf den ersten zehn Seiten müssen folgende 7 Fragen beantwortet werden:

  1. Wer ist die Hauptfigur?
  2. Worum geht es in der Geschichte?
  3. Was ist die dramatische Konstellation?
  4. Wie ist die Anfangsszene?
  5. Wo findet sie statt?
  6. Was macht die Hauptfigur?
  7. Wo ist sie?

Da man nur zehn Seiten zur Verfügung hat, sollten diese klar strukturiert sein.

Auf den zweiten zehn Seiten muss sich ganz auf die Hauptperson und die dramatische Absicht konzentrieren. Sie muss aktiv werden und in jeder Szene vorkommen, um Entscheidungen zu fällen. In den dritten zehn Seiten ereignet sich der erste Plot Point. Dieser wird ausführlich beschrieben.

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Zweiter Akt

Darauf folgt der zweite Akt des Drehbuchs. Er ist 60 Seiten lang. Er wird von einer Konfrontation bestimmt. Der zweite Akt besteht aus zwei Hälften. In diesen Blöcken findet eine dramatische Handlung statt. Dazwischen befindet sich der zentrale Punkt: Die Konfrontation. Darauf folgt in der zweiten Hälfte der zweite Plot Point. Der zweite Akt ereignet sich in einem bestimmten Kontext. Dieser hält die Geschehnisse und den Inhalt der Geschichte zusammen. Wenn die dramatischen Kontexte für jede Hälfte feststehen, kann man die Handlungslinie planen. Im zweiten Akt muss die Hauptfigur Hindernisse überwinden, die sie von ihrem Ziel abhalten. Im zweiten Akt befindet sich auch der Höhepunkt der Geschichte. Er liegt in der Hälfte des zweiten Akts. Am Ende des Akts erfolgt der zweite Plot Point.

Dritter Akt

Schließlich findet im dritten Akt die Auflösung der Geschichte statt. Dabei muss man sich eine Schlüsselszene überlegen, die alles verbindet. Hier sollten alle Fäden der Geschichte zusammenfinden. Alles Ungeklärte sollte aufgeklärt werden. Dem Schluss sollte man besondere Aufmerksamkeit widmen. Schließlich ist es das Letzte, was vom Film gesehen wird. Man sollte sich also Zeit nehmen, einen Schluss zu finden, der im Gedächtnis bleibt. Und mit dem sich der Zuschauer gerne an den Film erinnert. Dann steht dem Academy Award für das beste Drehbuch nichts mehr im Weg!

Haben wir die Frage Wie schreibt man ein Drehbuch? gut beantwortet? Dann schau dir weitere Artikel und Videos von uns an.

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